Autobahnen sind komische Wesen

Diary

Autobahnen sind komische Wesen

Autobahnen sind komische Wesen.

Ich versuche, nichts von dir zu wollen. Und nichts nicht von dir zu wollen.

Amalia Rodrigues singt Fado und hilft meinen Gefühlen beim Ankommen. Du kleines Fähnchen, du schwarz-weißes Fähnchen, Pflaster für dieses Notizbuch – du entzückst mich. Alles in mir möchte weinen. Doch Drama ist so gar nicht angesagt. Weinen darf sein, soll sein, muss sein. Aber als ein genußvoller Gefühlsverstärker. Als Erdung, als Ankommen für bestimmte Gefühle. Als: ihnen Raum geben. War ich glücklich, ohne es zu wissen, ohne es gebührend zu schätzen, ohne ihm gebührend Ausdruck zu verleihen? Nein, nein, das möchte ich mir nicht vorwerfen lassen. Aber das Abschiednehmen, das Loslassen, das Ankommen (wieder in Wien), das bedarf noch einer anderen Zuwendung.