Malen ohne Malen: Teil I: Zadar

Diary, die geheime Sprache der Farben, Foto, Gif, Hörspiel

Im Rückblick zeigt sich:

Zadar ist violett.

Das Licht in Zadar ist violett. Und dieses violette Licht macht….?

Mit dem Körper Formen malen und sich mittels des Farben tragenden Körpers in die Welt malen führt mich zu Malen ohne Malen Teil II und III.

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[Olivgrün und lavendel oder moosgrün & hellviolett: Die Schwingung der Selbstverliebtheit, die Wunderbares anzieht.]

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[Dick, fett, stolz, schön: der Jasminbaum:]

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[Meine Sympathie für flatternde Tücher. Ich weiß jetzt, was sie für mich sind. Die „Form“ des flatternden Tuchs führt zu Malen ohne Malen Teil IV.]

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[Das Zitronenteller.

Außer hier: Hier war Zadar gelb.]

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Und warum war ich überhaupt hier? Um Geräusche zu sammeln. Für Teil II eines Hörspiels. Das war Teil I. Die Anatomie des Radiophonen Wesens. Übrigens.
Letzten Herbstwinter ganz spontan mein erstes kleines Hörspiel gemacht, gemeinsam mit Milan M. Stojanovic, eingereicht, dann vergessen – dann erfahren, dass es von der Ö1-Jury unter die besten 15 gewählt wurde. Es hat am wenigsten Publikumsstimmen, dafür sind das wirklich fremde Menschen, da wir es verschnarcht haben, unsere Menschen dafür zu mobilisieren für unser Hörspiel zu wählen. 🙂 Ich finde das schön. So mag ich das.

Das war da

Buch, Diary, Skizze

Skizzenbuch II

Skizzenbuch III

Skizzenbuch IV

[Aus meinem Ende 2012/Anfang 2013 Skizzenbuch, ca. A3]

2.3.2013

Ich verschlagworte mich.

Ich schlage mich mit Worten.

Ich kategorisiere mich.

Ich lerne so Dinge über mich.

Aber – es war ein Sonnentag.

Ich hatte etwas Gelbes an.

Küsse, Blinzeln, Tanzen.

Es war ein Sonnentag.

[Farben im Café Kafka]

Kaffeehausgedanken

Der zuvielte Kaffee.

Der zittrige Kaffee.

Ich bin schön geküsst. Apricot geküsst.

Beerenfarben. Erdbeersorbetfarbengeküsst.

Schon vor meinem Lippenstift. Mein Lippenstift übermalt das Erdbeerfarbene meiner Lippen mit dem helleren Apricot.

Es ist unglaublich, wie sehr mein Bild in diesen Raum hereinverwittert ist. Wie sehr sich die Farben des Bildes und des Rahmens und des Raumes einander angepasst haben.

Und da sitzt wirklich ein Junger in gelbem Tshirt und grüner Jean, kein Hipster, also einer, dem wirklich Kreativität zugetraut werden kann – und liest: The Catcher in the Rye. In rot.

Schön.

Alles schön.

Musik schön.

Körpergefühl schön.

(Trotz Kopfwehs.)

Innere – äußere Temperatur in Harmonie.

H    A    R    M    O    N    I    E

Langsamkeit schön.

Innere Bilder: schön.

Frei fluktuierendes Begehren mit Landungspunkten.

Wunderschönen Landungspunkten, auch wenn diese Orte provisorisch sind, wechselnd sind. Das macht es auch viel romantischer. Und scheiße, ist Wien romantisch in diesem maienhaften April. In diesem Sommer im Frühling in Wien.

 

Für dich und dich

Text

Verblichenes Gelb, Grenzen ohne Grenzen, dieser Teil von mir stirbt mit dir, denn er ist nur durch dich und an dir geboren worden, ich werde dir nie sagen können, wieviel du mir bedeutest aus Angst vor Vereinnahmung und ich werde dir nie sagen können was du mir bedeutest aus Angst vor deinem Zurückweichen, such dir aus welches ich du sein willst. Ich prüfe dich prüfe dich, ob du meine Unterwerfung wert bist.

Ich – das ist: lebenslanges Scheitern im gesprochenen Wort, übersetzen in andere Medien um nicht zu ersticken an meinem Unvermögen, trotzdem die Schuldigkeit des Versuchs zu spüren, als würdet ihr von mir verlangen vor euren Augen in euren Ohren zu stolpern zu würgen meine Stimme zu brechen nichts weniger wollt ihr von mir als errötende Entäußerung nichts weniger erwartet ihr von mir als immer wieder an meinen euren Erwartungen zu scheitern mit anschließender Selbstzerfleischung.