Kaffeevögelchen

Kaffeehausgedanken, Skizze

vogelchen-text

[Ich halte den Kaffee in meinen Händen wie ein kleines Vögelchen. Oder mein Glück? Das Glück des heutigen Tages? Irgendwann in der Nacht kam es angeflattert um nur so lange zu bleiben, wie es beliebt.]

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Das Unbehagen

Diary, Gedicht, Kaffeehausgedanken

Sie färben sich die Haare blond, um das Licht einzufangen, um der Sonne näher zu sein und daher dem Glück.

Ich bin eine fleischfressende Pflanze, ewigverdauend.                                                             Das Unfassbare Fassend.

Ich könnte einfach eine Hess-Natur-Frau werden. Ein knielanger Sonnenblumenrock aus Seide, ebensolches Oberteil – sonnige, erdige, einfache Freuden. Glück, einfach mitzuteilen.

Doch gerade fange ich wieder an, den Stachel im Fleisch zu schätzen. Die Unlösbarkeit der Dinge. Dass es immer Probleme gibt und nie die Lösung für alles.

Dass immer etwas überbleibt, ein Stachel, das Unbehagen.